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SSV Stötteritz

Abteilung Popgymnastik

Unser Trainingsangebot besteht aus folgenden Teilen: Stepaerobic in Form von Choreografien, Workouts zur Formung einzelner Muskelgruppen, Fatburnerprogramme, Thai Bo, Wirbelsäulengymnastik, Pilates, Rückenschule

Interessierte Frauen und Mädchen – aber auch mutige Männer – können sich gern bei uns beteiligen!

Unsere Ansprechpartner:
Frau Haberecht: Tel.: 0341/ 44 23 09 11
Frau Treytnar:   Tel.:  0341/  8 78 03 26

Unsere Trainingszeiten:
Gruppe 1  dienstags 18.15 Uhr – 19.15 Uhr
Gruppe 2  dienstags 19.15 Uhr – 20.15 Uhr

Unser Trainingsort:
Turnhalle der Ernst-Pinkert Grundschule, Martinstraße 7, 04318 Leipzig

Ein Einblick in die Abteilung Popgymnastik

Die Trainingsgruppen gibt es schon seit über 30 Jahren.

In den 70iger Jahren begannen wir mit Übungen, die sehr stark an den Sportunterricht angelehnt waren. Dabei versuchten wir, alle Sportgeräte, die uns in den verschiedenen Turnhallen, in denen wir trainierten, zur Verfügung standen, zu nutzen. Das bedeutete, dass wir uns nach langer Abstinenz von der Schule wieder einmal auf den Schwebebalken oder über den Bock trauten. Einigen von uns bereitete diese Art des Sporttreibens anschließend eine schlaflose Nacht. Sie waren im Nachhinein erschrocken über ihren Mut!

Ende der 70 iger Jahre schwappte die Aerobicwelle aus den USA auch zu uns herüber. Natürlich hieß dieser Trend bei uns nicht Aerobic, sondern versteckte sich hinter dem Deckmantel „Medizin nach Noten“ oder später hinter dem Begriff „Popgymnastik“.

In der täglichen Sendung des DDR – Fernsehens  „ Medizin nach Noten“ konnten wir beobachten,  wie anmutig sich Übungsverbindungen mit moderner Musik umsetzen lassen.

Es war nicht immer leicht, aktuelle, im Takt passende Musik aufzutreiben. So manche heißgeliebte Schallplatte aus dem Intershop hielt der Belastung in der Turnhalle nicht stand. Wir wollten jedoch nicht auf die heißen Rhythmen verzichten. Also mussten wir uns umschauen! In der Schule wurden wir schnell fündig! Wir wissen, dass Jugendliche, die etwas wirklich wollen, zur Hochform auflaufen! Von diesem Können im Umgang mit den damals brandneuen Medien durften wir profitieren. Eine Schülergruppe organisierte für uns die Musik und stellte jeden Dienstag die Technik bereit .Es erstaunt uns heute noch, wie sie verstanden, genau die Rhythmen einzuspielen, die wir hören wollten, um einen harmonischen Übungsablauf  erzielen zu können.

Den Jugendlichen reichte es nicht mehr, nur Musik einzuspielen. Sie fanden für sich ein großes Betätigungsfeld im Breakdance und beteiligten sich mit ihrem autodidaktisch erworbenen Können an zahlreichen Wettbewerben.

In den 90iger Jahren veränderten sich nicht nur die Trainingsauffassungen, sondern auch die Trainingsgeräte. Es dauerte eine Weile bis wir die teils kostenintensive Ausstattung erworben hatten. Die Steps, einer Fußbank gleichend, eigneten sich hervorragend zur Konditionierung. Wir begannen uns mit diesem „Trainingsgerät“ anzufreunden (manchen von uns gelingt dies allerdings bis heute noch nicht so recht), in dem wir die Aerobicgrundschritte erlernten. Das ging mit viel Eifer einher. Schwieriger gestaltete sich das Training bei der Umsetzung dieser Schritte in einer Choreografie. Hier war unsere Merkfähigkeit gefragt! Nach einem langen Arbeitstag sicher nicht so einfach. Aber wir sahen darin auch immer das Positive: sich in Neues einfinden zu müssen, hält jung!

Das war die Zeit als die Damenwelt nicht mehr unter sich blieb. Die Frauen verordneten ihren Männern straffe Fitnessprogramme. Trotz allen Schweißes – wir hatten immer viel Freude beim gemeinsamen Sporttreiben.

Für uns ist Aktualität besonders wichtig. Wir greifen neue Trends auf, probieren aus, welche unserer Gesundheit am besten bekommen und setzen die Erkenntnisse der Mediziner um. Wir wissen, dass der Muskelaufbau, besonders im Alter vom großen Wert ist, weil durch eine ausgeprägte Muskulatur die Leistungsfähigkeit insgesamt gesteigert bzw. erhalten werden kann. Die Übungen der Workouts mit Hanteln und Tubes fördern außerdem das Figurtraining. Gern nehmen die Sportlerinnen die Rückenschul- und Wirbelsäulengymnastik an, probieren Yoga und Pilates aus.
Sehr schweißtreibend sind die Stunden, in denen Aerobic- mit Kickboxelementen verbunden werden. Die Choreografien, die auf den Steps erarbeitet werden, fordern alle Sinne – Kondition, Koordination, Rhythmusgefühl und Merkfähigkeit werden geschult. Fatburner sind Choreografien, die aus einfachen Aerobic-Kombinationen bestehen. Nach einer kurzen Erarbeitungsphase wird das Programm immer wieder, vergleichbar mit einem Tanz, wiederholt. Ohne, dass man es richtig mitbekommt, werden Fettreserven angegriffen.
Einmal im Monat wird Volleyball gespielt, um auch den spielfreudigen Damen und Herren unter uns gerecht zu werden.

Die meisten Teilnehmerinnen quälen sich nach dem Training mit einem Muskelkater ab, nehmen ihn jedoch gern in Kauf, weil sie wissen dass er bei regelmäßigem Training kein Dauergast ist. Stolz und zufrieden, den inneren Schweinehund überwunden zu haben, verlassen Sie jeden Dienstag die Trainingsstätte.